Was bietet die Hermann-Herzog-Schule?
Die Hermann-Herzog-Schule ist eine sonderpädagogische Einrichtung für sehbehinderte Kinder und Jugendliche und damit Teil des öffentlichen Schulwesens. Vieles stimmt daher mit den Grund- und Haupt- bzw. Werkrealschulen Baden-Württembergs überein. Z.B.
- unsere Bildungspläne. Diese werden aber ergänzt durch unser Schulcurriculum und den „Bildungsplan für die Schule für Sehbehinderte“.
- Wir haben die Bildungsgänge Grund- und Hauptschule und unterrichten nach den Bildungsplänen dieser Schularten, ergänzen sie aber durch den speziellen »Bildungsplan für die Schule für Sehbehinderte«.
- die Grundschulempfehlung, die zum Besuch der weiterführenden Schulen berechtigt oder die Möglichkeit der (regulären) Haupt- bzw. Werkrealschulprüfung. Ab dem Schuljahr 2010/2011 bieten wir die Mittlere Reife über unsere eigene Werkrealschule (Entscheidung ist noch offen) oder über unsere Kooperation mit einer Werkrealschule an.
- In Klasse 4 erhalten unsere Grundschüler die in Baden-Württemberg übliche Grundschulempfehlung, die sie zum Besuch weiterführender Schulen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) berechtigt. In Klasse 9 nehmen unsere Hauptschüler an der regulären Hauptschulabschlussprüfung teil; selbstverständlich bekommen sie dabei den gesetzlich zustehenden Nachteilsausgleich.
Das Besondere an unserer Hermann-Herzog-Schule ist, dass wir unserer Schülerschaft stark individualisierte Lernräume anbieten, als fachgerechte Antwort auf die Lernbedürfnisse und Lernvoraussetzungen unserer sehbehinderten Schüler und Schülerinnen.
- Klassengrößen mit maximal zehn Schülern und Schülerinnen
- Eine spezielle Einrichtung und Ausstattung, die auf den besonderen Förderbedarf unserer Schülerschaft im Sehen ausgerichtet ist
- Zahlreiche technische Hilfsmittel stehen zur Verfügung
- Ganztagsangebot mit Mittagessen
- Schülerbeförderung
- fachlich spezialisiertes Personal (Lehrkräfte mit sonderpädagogischer Qualifikation)
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, Ärzten, mit Erziehungsberatungsstellen und Förderzentren
- Intensive Kooperation mit der benachbarten Berufsschule
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, im Rahmen des kooperativen Berufsvorbereitungsjahres, den Haupt- und Berufsschulabschluss in kleinen Lerngruppen zu absolvieren. Im Weiteren besteht eine Kooperation mit der Berufsfachschule. - eine flexible Eingangsstufe mit jahrgangsübergreifendem Unterricht und eine flexible Eingangsstufe Hauptschule.
- eine spezielle Förderung im Sehen
z.B. Mobilitätstraining; Low Vision Angebote und Maschinenschreiben - ein differenziertes therapeutisches Programm
- Musiktherapie
- Reittherapie
- Psychomotorik
- Sprachtherapie
- Trommeln
- Stärke-Tage (-> Leitziel) die speziell veranstaltet werden, um Schüler und Schülerinnen zu stärken
- Ganzjährige Stärkeangebote
- Selbstbehauptungskurs für Mädchen der Hauptschule
- Stärkekurs für Jungen ab Klasse 3
- Service-, Learning-Projekte und Angebote zur Förderung selbstständiger Lebensführung (LPF- Kurse)
- Begegnungsprojekt mit dem Seniorenstift St. Elisabeth Heilbronn
- Arbeiten im Tierheim Heilbronn
- Arbeiten im Wald, begleitet von einer Försterin
- Unterhaltung eines Schulcafés (Café Winzig)
- Kursangebot: Ernährungsführerschein
- Kursangebot: Schulgarten (einschließlich der Unterhaltung des Schulgeländes)
- Kooperationsprojekte: Schule -Verein
Kanu- und Ski-Club Union Böckingen, DAV Heilbronn - Kultur- und Freizeitangebote, wie
Klettern, Salsa, Poi, Fitnessstudio, Goalball usw.
Theaterbesuche, Literaturwerkstatt, Autorenlesungen usw. - Projekte oder Kurse zur Teilhabe am öffentlichen Leben in Heilbronn:
Trommeln, Flötengruppe, Wettkämpfe wie Trollinger Marathon und das Drachenbootrennen - Familiäre Atmosphäre

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